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Aufgrund der Vielzahl der für das Vorbilder-Benchmarking in Frage kommenden Projektarten, Handlungsfelder, Settings etc. ist davon auszugehen, dass erheblich mehr Gruppen für eine repräsentative Darstellung des Projektmarktes erforderlich sind.

Der Vorbilder-Förderverein e.V. wird daher Jahr für Jahr Schwerpunkte setzen, die unter anderem auch davon abhängen, welche Projekte und wie viele Projekte sich für eine bestimmte Gruppe zum Vergleich angemeldet haben.

Beobachten Sie bei Interesse die Entwicklung der Projektdatenbank auf der Internetpräsenz www.vorbilder.info sowie dort veröffentlichte Informationen zum Vorbilder-Benchmarking.

Vor allem: Machen Sie mit!

Benchmarking-Prozess

Beim Vorbilder-Benchmarking-Prozess werden Projekte miteinander verglichen, um daraus zu erkennen, wo (wie, warum, ...) ein Projekt besser als andere "abschneidet" und um den anderen damit die Möglichkeit zu geben, die Lücke zum führenden Projekt zu schließen und ein gleich hohes Niveau zu erreichen.

Dabei geht es zum einen auf der Konzeptebene darum, die richtigen Dinge zu tun (im Sinne der Effektivität = Wirksamkeit, Qualität der Zielerreichung), zum anderen auf der Prozessebene darum, die Dinge richtig zu tun (im Sinne der Effizienz = Wirtschaftlichkeit, Ökonomie der Zielerreichung).

Beide Aspekte lassen sich erfahrungsgemäß in einer vergleichenden Betrachtung nur unbefriedigend kombinieren, daher wollen wir für den Vergleich von Effizienz (Konzept) und Effektivität (Prozess) getrennte Kriterienkataloge erstellen.

Da wir sowohl die allgemeine Qualität eines Projekts (Exzellenz) als auch die besonderen Eigenschaften für eine Nachahmung (Transfer) betrachten wollen, ergibt sich folgende Matrix:

  Exzellenz Transfer
Effizienz [konzeptionell] Das Richtige / Wirksame zur Problemlösung getan Das Richtige / Wirksame für den Transfer getan
Effektivität [prozessual] Die gewählte Problemlösung richtig gemacht Den gewählten Transferprozess richtig durchgeführt


Benchmarking kann organisationsintern (Vergleich von Projekten eines Projektträgers) oder organisationsübergreifend (Vergleich von Projekten unterschiedlicher Projektträger) durchgeführt werden. Wir wollen den universellen (organisationsübergreifenden) Vergleich durchführen, weil er für die Teilnehmer das größte Lernpotenzial sowie neue Ideen und Anregungen bietet, die insbesondere bei Benchmarking auf Konzeptebene voll ausgeschöpft werden.

Dabei wollen wir die unterschiedlichen Struktur- und Prozessmerkmale (Art und Inhalt, Handlungsfeld und Setting, Zielsetzung und Zielgruppe, Trägerschaft und Investition, Kosten und Finanzierung, Organisation und Dokumentation, Evaluation und Nachahmbarkeit usw.) bei Projekten dadurch berücksichtigen, dass nur ähnliche Projekte in Vergleichsgruppen zusammen kommen. Um einen hohen Erkenntnis- und Lerneffekt zu erreichen, sollen die Gruppen zwischen fünf und zehn Teilnehmer umfassen.

Eine Voraussetzung für den Benchmarking-Prozess ist somit die genügende Anzahl vergleichbarer Projekte pro Gruppe sowie eine repräsentative Anzahl von Gruppen für jedes der vier Felder in der vorstehenden Matrix. Würden pro Feld fünf Gruppen repräsentativ sein, so ergäben sich daraus für einen Benchmarking-Prozess mindestens (4x5x5) 100 Teilnehmer.

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